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Ist ein Pfadi grün?

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«Jede und jeder Pfadi isst pro Jahr ein Kilo Dreck.»

Ist ein Pfadi grün?

Diesem trotzigen Motto liegt BiPis Anliegen zugrunde, Jugendliche in freier Natur zu erziehen. Der Aufenthalt in der Natur fördere die menschlichen Kräfte und halte gesund. Die über hundertjährige Idee ist heute aktueller denn je: Wo sonst können Kinder und Jugendliche in sicherem Rahmen kleine Grenzerfahrungen erleben? Über dem Feuer kochen oder im selbstgebauten Zelt übernachten haben in hundert Jahren nicht an Attraktivität verloren. Die „Pioniertechnik“ hat BiPi von den Scouts, den militärischen Spähern, übernommen. Damit ist nicht nur der Zeltbau mit einfachsten Mitteln gemeint, sondern auch die Seiltechnik, die Wetterkunde, Erste Hilfe sowie das Übermitteln von Nachrichten mit Morsealphabet oder Signalisieren mit den Armen oder Flaggen. Ebenso wichtig waren und sind Wanderungen. Ein 50 km-Marsch ist und bleibt eine Prüfung für Zwölfjährige. Aber: gemeinsam ist man stark!

So erstaunt es nicht, dass die Schweizer Pfadibewegung zu Beginn in Städten besonders schnell wuchs. Die vielen frei zugänglichen Wälder machten es der Bewegung gerade in Zürich leicht, Fuss zu fassen. Der Knoten in der Krawatte soll die Pfadis stets an ihre Naturverbundenheit erinnern.

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