junge


No chli Jung?

Junge
BiPis Patrouillensystem fand in der Schweizer Pfadibewegung von Beginn Anklang. Man war sich einig, dass das «Fähnleinsystem die Entfaltung des schlummernden Knaben» ermögliche. BiPis Forderung, Abteilungen seien durch junge Leute zu führen, wurde nirgends so konsequent umgesetzt wie in der Schweiz; nicht mal in England. Die Führerschaft in Schweizer Abteilungen bestand mehrheitlich aus Jugendlichen bis 25 Jahren. Ältere waren eher in kantonalen Leitungen und Bundesgremien aktiv.

No chli Jung?

Dies verlieh dem Grundsatz «Learning by doing», den BiPi in Scouting for Boys postulierte, Schwung. Er ist bis heute ein weit verbreitetes Konzept. Natürlich werden junge Leiter nicht unvorbereitet ins kalte Wasser geworfen. Bereits die Stellung als Leitwolf oder Jungpfaderin bereitet sie darauf vor, stets ein bisschen mehr Verantwortung zu übernehmen.

Zudem durchzieht die Pfadibewegung ein semiprofessionelles Ausbildungssystem. Bis zum Gruppenleiter ist sie auf Korps- oder Distriktebene organisiert, die weiteren Schritte erfolgen in Zusammenarbeit mit «Jugend + Sport».

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