frauen


Meitli & Pfadi

Frauen
Heute sind Frauen in allen möglichen Vereinen – vom Fussballclub bis zur politischen Partei – aktiv, auch in Leitungspositionen. Als die Pfadibewegung vor über hundert Jahren entstand, war dies alles andere als selbstverständlich. Nur mit viel Mut organisierten sich junge Frauen während des Ersten Weltkrieges in Pfadigruppen. Der Anstoss dazu kam aus der Anti-Alkoholbewegung. Ihren Vertreterinnen war die sinnvolle Freizeitbeschäftigung junger Mädchen ein grosses Anliegen.

Meitli & Pfadi

Die ersten Zürcher Mädchen-Abteilungen orientierten sich an BiPis Buch Scouting for Boys, trugen Kaki-Uniform und Bubenhut. Einige Gruppen nannten sich neutral «Mädchenvereine», weil es der Schulbehörde nicht gefiel, dass aus Mädchen Pfadfinderinnen wurden. Trotz solcher Widerstände wurde 1919 in Bern der Bund Schweizerischer Pfadfinderinnen (BSP) gegründet. Als Symbol des BSP wurde das Kleeblatt gewählt.

Obwohl der Mädchen- und der Bubenpfadibund dieselben Ideale vertraten, funktionierten sie bis in die 1970er getrennt und fusionierten erst 1987. Dies erstaunt angesichts der bis in die 1960er-Jahre zementierten Trennung der Geschlechter nicht.

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